Methoden für ein softwaregestütztes, fortschrittliches

Advanced Systems Engineering

Zieldefinition des Forschungsvorhabens

Weiterentwicklung des bestehenden Systems Engineering Ansatzes

Im Rahmen von EUREKA-AMeLie wird der bestehende Systems Engineering Ansatz erweitert. Dies geschieht über eine systemorientierte Entwicklung, fachdisziplinübergreifende Wissensarbeit und durch die Gestaltung von Prozessen bei der Entwicklungsarbeit und kommt in dieser Form als Advanced Systems Engineering zur Anwendung.

Handhabbarkeit von Systems Engineering für KMU sicherstellen

KMU verfügen zur vollständigen Umsetzung von bisherigem Systems Engineering eventuell nicht über die personelle Kapazität wie Großkonzerne. Es gilt also, Methoden zu entwickeln, um den Implementierungsaufwand des Advanced Systems Engineering für KMU handhabbar zu gestalten und somit Vorteile aus dem Ansatz zu gewinnen.

Ersteinführung von Advanced Systems Engineering in der Medizintechnik

Im anspruchsvollen Feld der Medizintechnik wird der neue Advanced Systems Engineering Ansatz getestet. Ziele sind hier die innovativen und zertifizierbaren Produkte für die Arbeit am Menschen. Entwicklungsaufwänden werden reduziert, Risiken minimiert und die Systemkomplexität beherrschbar. Die teilnehmenden KMU profitieren vom Austausch aus internationalen Geschäftsbeziehungen.

Gestaltung von Rahmenbedingungen zur Organisationsentwicklung

Zur Etablierung von Advanced Systems Engineering müssen in den Unternehmen organisationale Rahmenbedingungen geschaffen werden. Dazu werden agile Arbeitsweisen in interdisziplinären Teams implementiert. Außerdem fördert eine Prozessgruppenorientierung die Stärkung der transversalen Gestaltung von Unternehmensstrukturen.

Bereitstellung eines unterstützenden IT-Tools

Zur Umsetzung von Advanced Systems Engineering in KMU wird zusätzlich eine Softwarelösung generiert. Diese liefert standardisierte Modelle und Formate des Advanced Systems Engineering und ist für die Anwendergruppe erschwinglich sowie einfach zu bedienen.

Einbindung von Regularien & Zertifizierung in die Entwicklung

Die Produktzertifizierung ist mit großem Aufwand verbunden und stellt besonders KMU vor große Herausforderungen. Um lange Verzögerungszeiten und ungeplanten Entwicklungskosten zu vermeiden, wird eine Methodik entwickelt, wodurch behördliche Anforderungen bereits im Produktentwicklungsprozess berücksichtigt werden und die Zertifizierbarkeit sichergestellt wird.

Detailbeschreibung

Artikelveröffentlichung

Partner

Teilnehmende Partner bei Eureka-Amelie

Kooperation

Das Forschungsprojekt EUREKA-AMeLie wird unterstützt durch die Begleitforschung AdWiSE.

AdWiSE – Vernetzung der Akteure zur disziplinübergreifenden Entwicklung komplexer vernetzter sozio-technischer Systeme für die Wertschöpfung von morgen (Advanced Systems Engineering)

Kontaktieren sie uns

Patrik Krause

3DSE Management Consultants GmbH
Consultant

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird / wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ (Förderkennzeichen 02J19B030) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei der Autorin / beim Autor.